Kindergarten

Kinderbetreuung in der Stephanus-Gemeinde

Aktuelles:

Alles Gute, Manuela!

Nach fast 20 Jahren haupt- und ehrenamtlicher Mitarbeit verlässt Manuela Rätsch nun die Stephanus-Gemeinde.

Wie kann man jemandem, der sie nicht erlebt hat, ihre Leistung begreiflich machen? Ich hatte früher beruflich viel mit Kindertagesstätten zu tun, aber als ich mit meinem Sohn in Manuelas Eltern-Kind-Gruppe kam, war ihre Art, ihr „Berufsethos“ doch etwas Besonderes für mich:

Dass das Kind nicht an der Tür abgegeben wird, sondern dass Kinder und Eltern noch kuscheln dürfen oder malen oder puzzeln und dabei der Erzieherin von schlechten Träumen, beginnendem Schnupfen oder besonderer Aufregung in der Familie erzählen können (in dem Bewusstsein, dass sie darauf Rücksicht nehmen wird). Und selbstverständlich erfährt man beim Abholen, wie der Tag war!

Dass die Eltern mit ihren – mitunter ja durchaus etwas sonderbaren – Vorstellungen und Ideen willkommen sind; Eltern und Erzieherin als Partner, so nah an Familie, wie es in einer Kita möglich ist.

Dass das Kind nicht bereits im Kindergarten darauf getrimmt wird, Leistung zu erbringen, sondern dass ihm Raum gegeben wird, in Ruhe sich selbst und die Welt zu entdecken.
Dass darauf geachtet wird, dass Kinder, Erzieher und Eltern respektvoll miteinander umgehen. Das klingt so banal, aber wie oft habe ich in anderen Kitas gehört, wie Erzieherinnen sich herablassend oder ironisch über die Kinder geäußert haben, und das in deren Gegenwart… Niemals würde so etwas bei Manuela Rätsch passieren!

Zu all diesen leider gar nicht selbstverständlichen Selbstverständlichkeiten kommt bei Manuela Rätsch noch so einiges hinzu: ihre große Erfahrung im Umgang mit den Kindern, ihre Sicherheit beim Einschätzen der kleinen Persönlichkeiten, die Art, wie sie auf die Eigenheiten jedes Kindes eingeht, jedes Kind für sich fördert und fordert und mit Wärme umgibt. Und eben nicht nur die Kinder allein, sondern die Familien gleich mit! Ihr vertrauensvolles, stärkendes „Das kannst du schon“ hat nicht nur den Kindern, sondern auch so manchem Eltern- und Großelternteil Mut gemacht.

17 Jahre hat Manuela Rätsch in der Stephanus-Gemeinde in diesem Sinne den Miniclub geleitet, bis er 2011 geschlossen wurde. Nach zwei Jahren als Erzieherin in der Stephanus-Kita wechselt sie nun in die Kirchgemeinde Dahlem, wo sie mit der Leiterin der dortigen Eltern-Kind-Gruppe eine neue Teilzeit-Kita eröffnet hat. Ich freue mich für sie und für alle Familien, die den Weg in diese Kita finden!

Franziska Offik
für die „Miniclub-Familien“

Diesem in liebevoller Dankbarkeit geschriebenen Brief kann ich als dreifacher „Miniclub-Papa“ mit ganzem Herzen zustimmen. Liebe Manuela, vielen Dank für alles, was Du unseren Kindern mitgegeben hast. Alles Gute für Deine berufliche Zukunft und vor allem: Gottes Segen.
Harald Klaus,
Mitglied im Gemeindekirchenrat